Die spektakulärsten UFO-Sichtungen in Europa
Ich erinnere mich noch gut an meine erste Begegnung mit dem Thema UFO Sichtungen in Europa. Kein Hollywood-Film, kein Science-Fiction-Roman – sondern ein nüchterner Zeitungsartikel über Lichter am Himmel, die sich schlicht nicht erklären ließen. Genau das macht diese Fälle so fesselnd. Europa gilt oft als rational, aufgeklärt, skeptisch. Und trotzdem häufen sich auch hier Berichte über unbekannte Flugobjekte, seltsame Manöver und Begegnungen, die bis heute Fragen offenlassen.
Laut offiziellen Meldestellen werden allein in Europa jedes Jahr tausende Himmelsphänomene gemeldet. Ein Großteil lässt sich erklären. Aber eben nicht alle. Manche UFO Sichtungen widersprechen bekannten Flugmustern, physikalischen Gesetzen oder technischen Möglichkeiten. Genau dort beginnt das eigentliche Rätsel. Ich nehme dich mit zu den spektakulärsten Fällen, ordne sie ein und zeige dir, warum Europa ein unterschätzter Hotspot für unerklärliche Phänomene ist!
Warum Europa ein Hotspot für UFO Sichtungen ist

Wenn man über UFO Sichtungen in Europa spricht, denken viele erstmal: Ach komm, das passiert doch vor allem in den USA. Wüste, geheime Basen, Area 51, das ganze Kino. Und ja, die Amerikaner sind laut, wenn es um UFO Meldungen geht. Aber Europa? Europa ist leiser. Und genau das macht es so spannend.
Fangen wir mit einem ziemlich banalen, aber wichtigen Punkt an: dichte Besiedlung. Europa ist voll. Städte liegen nah beieinander, selbst ländliche Regionen sind selten wirklich menschenleer. Wenn etwas Ungewöhnliches am Himmel auftaucht, sieht es fast immer jemand. Nicht nur eine Person, sondern gleich mehrere. Unterschiedliche Blickwinkel, unterschiedliche Entfernungen, manchmal sogar zur selben Minute. Für UFO Sichtungen ist das Gold wert. Mehr Augenzeugen bedeuten mehr Vergleichsmöglichkeiten – und weniger Ausreden wie „Einbildung“.
Dazu kommt etwas, das viele unterschätzen: Europa hat lange historische Aufzeichnungen ungewöhnlicher Himmelsphänomene. Und damit meine ich nicht erst seit dem Zweiten Weltkrieg. Mittelalterliche Chroniken berichten von „feurigen Kugeln“, „Himmelsrädern“ oder seltsamen Lichtern über Städten wie Nürnberg oder Basel. Damals nannte man es nicht UFO, klar. Aber die Beschreibungen ähneln heutigen Berichten erschreckend stark. Das frustriert manchmal, weil man merkt: Diese Phänomene sind nicht neu. Wir haben sie nur umbenannt.
Ein weiterer Faktor, über den kaum jemand offen spricht, sind militärische Übungszonen und geheime Lufträume. Europa ist klein, politisch komplex und militärisch dicht vernetzt. NATO-Staaten, neutrale Länder, alte Ost-West-Grenzen – alles auf engem Raum. Viele UFO Sichtungen in Europa passieren genau dort, wo zivile Flugzeuge eigentlich nichts zu suchen haben. Radarerfassungen, Manöver mit unbekannten Flugobjekten, abrupte Richtungswechsel. Und dann kommt das große Schweigen. Militärs geben selten Details preis, was Spekulationen natürlich befeuert.
Was Europa außerdem besonders macht, ist die hohe Medien- und Dokumentationsdichte. Kaum ein anderes Gebiet der Welt ist so gut archiviert. Zeitungen, lokale Sender, Polizeiberichte, private UFO-Forschungsgruppen. In Frankreich etwa existiert mit GEIPAN eine staatliche Stelle, die UFO Meldungen offiziell sammelt und analysiert. Das ist kein Aluhut-Club, sondern Teil der Raumfahrtbehörde. Solche Strukturen sorgen dafür, dass UFO Sichtungen nicht sofort ins Lächerliche gezogen werden. Zumindest nicht überall.
Und dann ist da noch der unvermeidliche Vergleich zu UFO Meldungen in den USA. Amerikanische Fälle sind oft spektakulär inszeniert, stark emotional aufgeladen und schnell politisiert. Europa tickt anders. Hier sind Berichte meist nüchterner, fast schon trocken. Genau das macht sie glaubwürdiger. Wenn ein belgischer Polizist in den 90ern meldet, dass ein dreieckiges Objekt lautlos über eine Kleinstadt schwebt, dann klingt das nicht nach Science-Fiction. Es klingt nach jemandem, der selbst nicht glauben kann, was er da gerade gesehen hat.
Unterm Strich ist Europa kein UFO-Hotspot, weil hier mehr „Aliens“ unterwegs wären. Sondern weil Beobachtung, Geschichte, Technik und Dokumentation zusammenkommen. Diese Mischung ist selten. Und manchmal, ganz ehrlich, fühlt es sich an, als würden wir mitten in einem riesigen Freiluftlabor leben, ohne es richtig zu merken.
Ob das am Ende alles erklärbar ist? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Genau deshalb lassen einen UFO Sichtungen in Europa so schlecht los.
Die berühmtesten UFO Sichtungen in Europa

Wenn man sich ernsthaft mit UFO Sichtungen in Europa beschäftigt, landet man ziemlich schnell bei ein paar Fällen, die immer wieder auftauchen. Nicht, weil sie besonders „abgefahren“ erzählt wurden, sondern weil sie gut dokumentiert sind. Und genau das ist der Punkt. Diese Sichtungen haben Spuren hinterlassen. Akten, Zeugenaussagen, Radardaten. Kein reines Stammtisch-Gerede.
Ganz oben auf der Liste steht der Rendlesham Forest in Großbritannien, oft als Europas „Roswell“ bezeichnet. Ende Dezember 1980 meldeten mehrere US-Soldaten, die auf einer britischen Militärbasis stationiert waren, ein unbekanntes Objekt im Wald. Lichtkugeln, metallische Oberflächen, seltsame Markierungen. Klingt erstmal wild, ich weiß. Aber hier wird’s interessant: Es existieren offizielle Memoranden, Tonaufnahmen eines ranghohen Offiziers und unabhängige Zeugenaussagen. Jahre später versuchte man, das Ganze mit einem Leuchtturm zu erklären. Ehrlich? Diese Erklärung wirkt bis heute… sagen wir mal, dünn.
Dann die Belgien-Welle der 1990er. Dieser Fall macht selbst Skeptiker nervös. Zwischen 1989 und 1991 meldeten hunderte Menschen riesige, dreieckige Flugobjekte mit hellen Lichtern. Lautlos. Langsam. Und teilweise über dicht besiedelten Gebieten. Die belgische Luftwaffe schaltete sich ein, Radarstationen erfassten unbekannte Ziele, Kampfjets wurden gestartet. Ergebnis? Nichts abgefangen. Keine Identifikation. Frust pur. Bis heute gilt dieser Fall als eine der bestdokumentierten UFO Sichtungen in Europa.
Weniger bekannt, aber wissenschaftlich extrem spannend, sind die Hessdalen-Lichter in Norwegen. Seit den 1980er Jahren tauchen dort regelmäßig leuchtende Kugeln und Blitze am Himmel auf. Mal schwebend, mal rasend schnell. Hier wurde nicht nur beobachtet, sondern gemessen. Kameras, Sensoren, Radar. Forscher vermuten natürliche Plasma-Phänomene, ausgelöst durch geologische Besonderheiten. Klingt logisch, ja. Aber: Nicht alles passt ins Modell. Einige Messdaten widersprechen sich. Und genau da bleibt dieses unangenehme Fragezeichen.
Frankreich spielt ebenfalls eine besondere Rolle. UFO-Sichtungen über der französischen Provinz wurden über Jahrzehnte gesammelt und ausgewertet. Die staatliche Stelle GEIPAN analysiert diese Meldungen offiziell. Etwa ein Viertel der Fälle gilt als „nicht erklärbar“. Kein Witz. Bauern, Piloten, Polizisten berichten von Objekten, die plötzlich auftauchen, Manöver fliegen, dann verschwinden. Oft fernab großer Städte. Wenig Ablenkung, klare Sicht. Das macht diese Berichte so wertvoll.
Und dann sind da noch italienische Militärbeobachtungen. Weniger öffentlich, aber nicht weniger brisant. Immer wieder tauchen Hinweise auf Begegnungen von Militärjets mit unbekannten Flugobjekten auf. Besonders über dem Mittelmeer. Offizielle Stellungnahmen bleiben meist vage. Man spricht von „unklassifizierten Luftraumverletzungen“. Übersetzt heißt das: Wir wissen nicht, was das war.
All diese Fälle zeigen, warum UFO Sichtungen in Europa mehr sind als nur popkulturelle Randnotizen. Sie sind ein Mix aus Geschichte, Technik, menschlicher Wahrnehmung und offener Wissenschaft. Und manchmal, das muss man zugeben, fühlt es sich verdammt unbefriedigend an, dass es keine saubere Antwort gibt. Aber genau das hält das Thema lebendig.
Augenzeugenberichte: Wenn Piloten, Polizisten und Soldaten sprechen

Bei UFO Sichtungen in Europa sind Augenzeugen oft der Punkt, an dem Skepsis und Neugier kollidieren. Jeder kann etwas am Himmel sehen, klar. Aber wenn Menschen berichten, die beruflich darauf trainiert sind, Lufträume zu überwachen, Dinge einzuordnen und ruhig zu bleiben, dann wird es spannend. Und manchmal auch ziemlich unbequem.
Fangen wir mit Linienpiloten und Fluglotsen an. Piloten sehen viel. Wirklich viel. Satelliten, Drohnen, Wetterballons, Militärjets. Wenn ein erfahrener Kapitän sagt, dass ein Objekt Manöver fliegt, die kein bekanntes Fluggerät kann, dann hört man besser zu. In mehreren UFO Sichtungen in Europa berichten Piloten von plötzlichen Richtungswechseln, extremen Beschleunigungen oder Objekten, die auf dem Radar auftauchen und Sekunden später wieder verschwinden. Fluglotsen bestätigen solche Ereignisse teilweise unabhängig. Das passiert nicht oft, aber wenn, dann sorgt es intern für Stress. Und Frust.
Dann gibt es Polizeiberichte und offizielle Protokolle. Das ist der Teil, den viele unterschätzen. Polizisten sind nicht dafür bekannt, leichtfertig Fantasiegeschichten zu melden. Wenn Streifenwagenbesatzungen über mehrere Minuten ein unbekanntes Flugobjekt verfolgen, Uhrzeiten notieren, Positionen durchgeben und später Protokolle schreiben, dann ist das kein Stammtischgespräch. In Frankreich, Belgien und auch Deutschland existieren Akten, in denen UFO Sichtungen in Europa nüchtern beschrieben werden. Kein Drama, keine Aliens. Nur: Objekt unbekannt, Verhalten ungewöhnlich, Erklärung offen.
Besonders heikel wird es bei militärischen Zeugenaussagen. Soldaten, Radaroffiziere, Kampfpiloten. Menschen, die wissen, was geheime Technik ist und was nicht. Einige der bekanntesten UFO Sichtungen in Europa stammen genau aus diesem Umfeld. Begegnungen mit unbekannten Flugobjekten während Manövern, Radaraufzeichnungen ohne visuelle Entsprechung oder umgekehrt. Vieles davon wird klassifiziert, manches sickert Jahre später durch. Und ja, oft ist man beim Lesen einfach nur genervt, weil entscheidende Details fehlen. Absichtlich.
Jetzt kommt der Punkt, an dem Kritiker ansetzen: Glaubwürdigkeit und psychologische Faktoren. Menschen können sich irren. Stress, Dunkelheit, Erwartungshaltungen. All das spielt eine Rolle. Aber genau deshalb sind Mehrfachzeugnisse so wichtig. Wenn Piloten, Bodenpersonal und Radar unabhängig dasselbe beschreiben, wird es statistisch schwierig, alles mit Einbildung abzutun. UFO Sichtungen in Europa sind oft genau solche Ketten von Beobachtungen. Nicht perfekt, aber belastbar.
Und dann die große Frage: Warum viele Zeugen jahrelang schweigen. Hier wird es menschlich. Angst vor Lächerlichkeit. Angst um den Job. Piloten wollen nicht als Spinner gelten, Polizisten nicht als unzuverlässig, Soldaten nicht als Sicherheitsrisiko. Viele melden ihre Beobachtungen intern und hoffen, dass es dabei bleibt. Erst Jahre später, manchmal im Ruhestand, sprechen sie öffentlich. Nicht aus Sensationslust, sondern weil es sie nie losgelassen hat.
Genau deshalb sind Augenzeugenberichte bei UFO Sichtungen in Europa so wertvoll. Sie sind selten laut, selten spektakulär inszeniert. Aber sie sind echt. Und manchmal ist genau das das Beunruhigendste daran.
Wissenschaftliche Erklärungen vs. ungelöste Rätsel

Bei UFO Sichtungen in Europa landet man früher oder später an genau diesem Punkt. Erklärung oder echtes Rätsel? Viele wollen eine klare Antwort, schwarz oder weiß. Die Realität ist leider – oder zum Glück – grauer. Und manchmal nervt das gewaltig.
Ein großer Teil der gemeldeten Fälle lässt sich tatsächlich auf natürliche Phänomene zurückführen. Plasma-Erscheinungen, seltene Wettereffekte, atmosphärische Spiegelungen. Besonders häufig werden Satelliten genannt, vor allem seitdem Starlink & Co. den Himmel ziemlich voll gemacht haben. Diese Lichtketten sehen für ungeübte Beobachter wild aus, keine Frage. Auch Meteore, die flach in die Atmosphäre eintreten, können wie kontrollierte Objekte wirken. Das Problem: Viele Zeugen kennen diese Phänomene längst. Und sagen trotzdem: Das war was anderes.
Dann gibt es die technischen Fehlinterpretationen und optischen Täuschungen. Kameras verzerren Entfernungen, Radarsysteme liefern Störsignale, menschliche Wahrnehmung ist alles andere als perfekt. Besonders bei Nacht. Ein Objekt wirkt näher, größer, schneller als es wirklich ist. Das wird oft unterschätzt. Gleichzeitig ist es aber zu einfach, jede UFO Sichtung in Europa pauschal als „Fehlwahrnehmung“ abzutun. Vor allem dann, wenn mehrere Sensoren gleichzeitig etwas erfassen. Visuell, radarbasierend, unabhängig voneinander. Da wird’s unbequem.
Und hier stoßen wir an die Grenzen moderner Erklärungsmuster. Wissenschaft arbeitet mit Modellen. Diese Modelle sind stark, aber nicht allwissend. Wenn ein Phänomen nicht ins Raster passt, wird es entweder ignoriert oder so lange gebogen, bis es irgendwie reinpasst. Das sorgt bei Forschern für Frust, ehrlich gesagt. Einige europäische UFO Sichtungen zeigen Bewegungsmuster, Beschleunigungen oder Stillstände in der Luft, die mit bekannten physikalischen Prinzipien schwer vereinbar sind. Nicht unmöglich. Aber erklärungsbedürftig.
Besonders spannend sind die Fälle, die sich nicht eindeutig einordnen lassen. Und davon gibt es mehr, als viele denken. Frankreich klassifiziert offiziell einen Teil seiner UFO Meldungen als „nicht identifiziert“. Nicht als außerirdisch, wohlgemerkt. Sondern als offen. Keine ausreichenden Daten für eine Erklärung. Punkt. Genau diese Kategorie ist der Kern des Problems. Sie zeigt, dass selbst nach gründlicher Analyse Lücken bleiben. Und das nagt. An Skeptikern genauso wie an Forschern.
Apropos Skeptiker. Die Rolle der Skeptiker und UFO-Forscher ist wichtiger, als oft dargestellt wird. Gute Skeptiker sind keine Spielverderber, sondern Filter. Sie trennen Unsinn von Substanz. UFO-Forscher wiederum sammeln, vergleichen, archivieren. In Europa oft ehrenamtlich, mit begrenzten Mitteln. Manchmal prallen diese beiden Gruppen hart aufeinander. Ego, Ideologie, Lagerdenken. Unnötig. Denn beide Seiten brauchen sich gegenseitig, um UFO Sichtungen in Europa sauber einzuordnen.
Am Ende bleibt eine unbequeme Wahrheit: Ein Großteil ist erklärbar. Ein kleiner, aber stabiler Rest nicht. Und dieser Rest ist das eigentliche Rätsel. Kein Beweis für Außerirdische, aber auch kein Beweis dafür, dass wir alles verstehen. Und genau da liegt die Faszination. Wissenschaft endet nicht dort, wo Antworten fehlen. Sie beginnt dort.
Moderne UFO-Forschung in Europa

Wer glaubt, UFO Sichtungen in Europa würden heute nur noch in Internetforen oder Telegram-Gruppen diskutiert, liegt daneben. Ziemlich sogar. In den letzten Jahrzehnten hat sich in Europa eine stille, oft unterschätzte Forschungslandschaft entwickelt. Nicht laut, nicht reißerisch. Eher nüchtern. Und genau das macht sie interessant.
Ein zentraler Baustein sind nationale Meldestellen und UFO-Archive. Frankreich ist hier das bekannteste Beispiel. Dort sammelt die staatliche Stelle GEIPAN seit den 1970er-Jahren Meldungen zu unbekannten Himmelsphänomenen. Öffentliche Akten, systematische Auswertung, Klassifizierung nach Erklärbarkeit. Ein Teil der Fälle wird als erklärt abgelegt, ein anderer bleibt offen. Und ja, das ist offiziell so dokumentiert. Auch in Großbritannien, Belgien oder Skandinavien existieren Archive, teils staatlich, teils privat organisiert. UFO Sichtungen in Europa verschwinden also nicht einfach im Papierkorb.
Neben staatlichen Stellen spielen zivile Forschungsgruppen und Universitäten eine größere Rolle, als viele denken. Besonders bei langfristigen Phänomenen wie den Hessdalen-Lichtern in Norwegen arbeiten Wissenschaftler aus Physik, Geologie und Elektrotechnik zusammen. Sensoren, Kameras, Spektralanalysen. Das ist kein Esoterik-Zirkus, sondern harte Datensammlung. Manchmal fühlt es sich trotzdem frustrierend an, weil selbst nach Jahren nicht alles erklärbar ist. Aber genau das ist Forschung. Nicht jedes Rätsel löst sich brav auf.
Spannend wird es beim Vergleich mit offiziellen US-Programmen. In den USA sind Programme wie AATIP oder aktuelle Pentagon-Berichte öffentlich geworden. Europa ist da leiser. Weniger Pressekonferenzen, weniger politisches Theater. Dafür oft detailliertere Fallanalysen. Während in den USA der Begriff UAP (Unidentified Aerial Phenomena) medial durchgereicht wird, bleibt man in Europa sprachlich vorsichtiger. Das sorgt für weniger Hype, aber auch für weniger Verzerrung. UFO Sichtungen in Europa werden eher als Forschungsfrage behandelt, nicht als politisches Statement.
Ein Punkt, der enorm an Bedeutung gewonnen hat, sind Radar- und Sensordaten. Früher basierten viele Sichtungen auf Augenzeugen. Heute kommen Radarsysteme, Infrarotsensoren, Flugdatentracker und Satellitendaten hinzu. Wenn ein Objekt visuell gesehen wird und gleichzeitig auf Radar erscheint, steigt die Relevanz massiv. Genau solche Mehrfacherfassungen machen moderne UFO Forschung ernstzunehmend. Gleichzeitig entstehen neue Probleme. Daten sind oft klassifiziert oder unvollständig. Und das nervt, ganz ehrlich.
Parallel dazu vollzieht sich ein Wandel der öffentlichen Wahrnehmung. UFO Sichtungen in Europa werden nicht mehr automatisch belächelt. Medien berichten vorsichtiger, Experten differenzierter. Skepsis ist geblieben, aber sie ist konstruktiver geworden. Man darf heute sagen: „Ich weiß nicht, was das war“, ohne sofort abgestempelt zu werden. Das ist ein Fortschritt. Kein Durchbruch, aber ein Schritt.
Am Ende ist moderne UFO-Forschung in Europa kein Beweis für Außerirdische. Aber sie ist ein Beweis dafür, dass Unwissen nicht gleich Unsinn ist. Dass offene Fragen erlaubt sind. Und dass Wissenschaft manchmal genau dort beginnt, wo Erklärungen aufhören. Genau das macht das Thema so verdammt hartnäckig. Und so faszinierend.
Medien, Mythen und Popkultur

Wenn es um UFO Sichtungen in Europa geht, kann man die Rolle der Medien kaum überschätzen. Sie sind Verstärker, Filter und manchmal leider auch Verzerrer. Ein und derselbe Vorfall kann nüchtern dokumentiert oder komplett aufgeblasen werden. Und genau hier beginnt das Problem.
Der Einfluss von Filmen und Serien ist enorm. Seit Jahrzehnten prägen Hollywood-Streifen unser Bild von UFOs. Riesige Raumschiffe, dramatische Invasionen, geheime Regierungen. Das frisst sich ins kollektive Gehirn. Wenn dann jemand in Europa ein unbekanntes Flugobjekt sieht, wird das Erlebnis automatisch durch diese Bilder gefärbt. Nicht absichtlich, sondern unbewusst. Das ist menschlich. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass echte UFO Sichtungen in Europa entweder lächerlich wirken oder sofort ins Extreme kippen. Dazwischen geht viel verloren.
Noch schwieriger wird es beim Sensationsjournalismus vs. seriöser Berichterstattung. Klicks verkaufen sich besser als Zurückhaltung. „UFO über Dorf gesichtet!“ zieht mehr Aufmerksamkeit als „Unbekanntes Luftphänomen untersucht“. Einige Medien greifen deshalb lieber zur großen Überschrift, auch wenn der Inhalt dünn ist. Das frustriert Forscher und Augenzeugen gleichermaßen. Seriöse Berichte existieren, klar. Aber sie sind leiser. Und leise Inhalte gehen im digitalen Lärm oft unter.
Ein echtes Problem ist, wie Medien UFO Sichtungen verzerren. Einzelne Aussagen werden aus dem Kontext gerissen, Zweifel weggelassen, Unsicherheiten glattgebügelt. Aus „nicht eindeutig identifizierbar“ wird schnell „mysteriöses Flugobjekt“. Das klingt harmlos, verändert aber die Wahrnehmung massiv. Für Leser entsteht ein Bild von Gewissheit, wo eigentlich Offenheit herrscht. Und später wundert man sich, warum niemand mehr nüchtern diskutieren will. Nervig, ehrlich gesagt.
Warum Europa oft weniger Aufmerksamkeit bekommt, hat mehrere Gründe. Zum einen fehlt hier die große Show. Keine Wüsten, keine ikonischen Militärbasen, keine patriotische UFO-Rhetorik. Europäische Berichte sind oft lokal, kleinteilig, wenig dramatisch erzählt. Zum anderen sind viele Medien stärker skeptisch geprägt. UFO Sichtungen in Europa werden eher als Randthema behandelt. Das führt dazu, dass selbst gut dokumentierte Fälle international kaum wahrgenommen werden. Schade eigentlich.
Trotzdem gibt es diese feine Linie, die Grenze zwischen Faszination und Übertreibung. Und genau da wird es spannend. Faszination ist okay. Neugier auch. Aber Übertreibung schadet dem Thema langfristig. Wenn jedes Licht am Himmel sofort zum außerirdischen Raumschiff erklärt wird, nimmt irgendwann niemand mehr echte Anomalien ernst. Das ist ein echter Triumphmoment für Kritiker, aber ein Verlust für alle anderen.
Am Ende sind Medien bei UFO Sichtungen in Europa weder Feind noch Freund. Sie sind ein Werkzeug. Richtig eingesetzt, helfen sie, Fragen sichtbar zu machen. Falsch genutzt, schaffen sie Mythen, wo eigentlich Forschung nötig wäre. Und vielleicht liegt die Verantwortung auch ein Stück bei uns Lesern. Weniger Klick-Gier, mehr Geduld. Klingt langweilig, ich weiß. Aber genau das bringt uns näher an die Wahrheit als jede noch so schrille Schlagzeile.
Zwischen Sternenhimmel und Fragezeichen
UFO Sichtungen in Europa zeigen mir immer wieder, wie wenig wir trotz moderner Technik über unseren Himmel wissen. Manche Fälle lassen sich rational erklären, andere entziehen sich bis heute jeder klaren Einordnung. Genau diese Mischung aus Wissenschaft, Skepsis und Staunen macht das Thema so zeitlos. Ich glaube nicht, dass jede Sichtung gleich Außerirdische bedeutet – aber ich bin überzeugt, dass wir noch längst nicht alle Antworten haben.
Was denkst du? Reine Fehlinterpretationen oder echte ungelöste Phänomene?
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